đŸ“Œ KUNSTAUSSTELLUNG: Die Letzte Kassette đŸ“Œ

Zum Abschied aus dem Alte VHS GebĂ€ude in der Kasernenstraße findet vom 10. bis 12. Dezember 2021
eine große Ausstellung, inklusive Performances, Musik und Film, statt. Wir bespielen nochmal das komplette Haus vom Keller bis ins zweite Obergeschoss mit vielen Projekten von mehr als 20 KĂŒnstler:innen. Los geht’s am Freitag, 10. Dezember 2021, ab 19 Uhr mit der Vernissage.

Bitte beachtet, dass die gesamte Veranstaltung unter 2G+ Regeln statt findet.

Performance – Übersicht

Hier findet ihr wo und wann die Performances stattfinden. Die RĂ€ume findet ihr im Plan unten.

Freitag

19:00 – cutoff..the tape / Veranstaltungsraum 1 / Raum 5

im Anschluss – Kira von fem.sound mit Technohouse / Veranstaltungsraum 1 / Raum 5

19:30 – Adriana Buss / Dunkelkammer / Raum 1

20:30 – 20:50 – Aleksandra Demina – Solo Performance „Odi et amo“ / Veranstaltungsraum 2 / Raum 10

Samstag 

13:30 – Anca und Jovana / Working Space 2 / Raum 15

15:00 – holding on von Peter / Veranstaltungsraum 2 / Raum 10

16:00 – FilmvorfĂŒhrung „Auf der Suche nach der Utopie“ / großes Atelier / Raum 14

18:00 und 19:00 – adahsoe PLASTIC 6min Performance / Heizungskeller / Raum 2

Sonntag

15:00 – 15:20 – Aleksandra Demina – Solo Performance „Odi et amo“ / Veranstaltungsraum 2 / Raum 10

Raumplan

KĂŒnstler:innen / Performer:innen


cutoff..the tape / Veranstaltungsraum 1 / Raum 5

Raum und Zeit zerfließen bei organischen SynthesizerklĂ€ngen und Visuals.

Musik: cubic elements, Projektion: Dr. Daimon

Kontakt: daniel.appelt@gmail.com


Roxana B. / Raum SalĂłng

Papierkollagen. Roxana hat 2018 ihre Leidenschaft fĂŒr Kollage entdeckt und praktiziert seitdem Selbsterfahrung,  Selbstentfaltung Und Selbstliebe ĂŒber dieses analoge Medium.

An jedem zweiten Samstag im Monat organisiert sie „Collage fĂŒr Alle“, ein kostenloses Kollage-Treffen, wo jeder die verschiedenen Techniken dieser Kunst entdecken kann.

Kontakt: Roxana.bita@gmail.com. 


Judith Meyer / BeratungsbĂŒro / Raum 17

Kontakt: judithmeyer@posteo.de


Faye Bryson / Veranstaltungsraum 2 / Raum 10

Fotografin, geb. 1988 in DĂŒsseldorf.

„Was ist dir Kultur wert?“ ist eine Dokumentarfotoreihe zur Alten VHS und ihren Menschen, zu Klimazerstörung und -aktivismus, als auch zu VerdrĂ€ngung von (Sub-)Kultur.

Kontakt: fayeb@gmx.de


Dominik Decker / Workshop 2 / Raum 15

Analoge Kunst- und Portraitfotografie. geb. 1982 in Viersen.

Old-School SW-Prints, intense Dunkelkammerarbeit, Folge: Vitamin D Mangel aufgrund von fehlendem Sonnenlicht. Thematisch durchwachsen wie ein zartes Wurzelgeflecht produziert diese Mangelkrankheit Bilder zwischen Traurigkeit und Liebe.

Kontakt: info@dominikdecker.de


Adriana Buss / Dunkelkammer / Raum 1

performance Freitag 19:30 //Dunkelkammer // mit live musik von Eszter//max 10 Personen

„Irgendwo habe ich die Nadel verloren“

Was soll ich sagen,

habe ein paar FĂ€den zusammen geklatscht,

 da hat mich die Mut gepackt und gesagt das ist Kunst.

Applaus Applaus

Jetzt hab ich ausgestellt

Jetzt bin ich KĂŒnstlerin

Jetzt werde ich bei Fischersfritz kĂŒndigen.

Sehr geehrte Landsleute

Ich bedanke mich fĂŒrs lesen

Falls Fragen auftauchen

Ich befinde mich hinter dem Tresen.


Mira Posingies / Unordnungsamt / Raum 16

„Irgendwo zwischen Körper und Welt

da bin ich

FĂŒhl ich zumindest,

aber weiß es nicht“

Kontakt: mira.posingies@web.de


Christian Kaitna / Siebdruckwerkstatt / Raum 13

Weird at heart  Weird at Mind

Spraypaintings  & stencilart

Welcome to the confused people’s club

Kontakt: Confusedpeoplesstuff@gmx.de


Jan Faber aka Fabrum / No Working Space / Raum 18

„How do you sext?“ – Illustrationsreihe zum Thema Sexual Education und Body Positivity. Ăœber 150 Modelle geben einen Einblick in ihr Privatleben und in ihre Art sich mit dem eigenen Körper auseinanderzusetzen. ZusĂ€tzlich gibt es GesprĂ€che zur Entstehung der Bilderreihe und Reaktionen auf Ausstellungen und Veröffentlichungen.


Lu Pilates – Analog Fotografie, Keramik, Skulptur / Atelier 1 / Raum 7

„Tenderness“

To me being queer is being tender. Tenderness is in my own body, the way I honor it and the soft touch of another. I embrace that fragility and the radical self love in my queerness. My love is queer. My sex is queer. And therefore I will always show radical tenderness.

Kontakt: pilateslucia@yahoo.de


adahsoe / Heizungskeller / Raum 2

PLASTIC

performance – Samstag 18.00 und 19.00 Uhr // 6min // Heizungskeller // music Mazda by AĂŻsha Devi

Kontakt: adahsoe@riseup.net


Bildungskollektiv Bonn / Friedrich Boell / Atelier 2 /Raum 14

Utopiemaschine – ein letzter Besuch


Die Utopiemaschine ist als kĂŒnstlerisch-kreative Intervention im Rahmen des Projekts „BonnUtopia“ entstanden. Sie ist wunderbar wandelbar und steckt voller Geheimnisse. Sie ist mit dabei, wenn Menschen Ideen spinnen. Sie knĂŒpft unsichtbare FĂ€den, steckt voller KreativitĂ€t und Krempel, damit Menschen ihre eigenen Utopien mit allen Sinnen kĂŒnstlerisch-kreativ entstehen lassen können. Utopische StadtplĂ€ne können gemalt oder mit Ton gestaltet werden. Utopiesongs komponiert oder neue PĂ€sse gedruckt werden. Utopien können am Telefon ausgetauscht werden und die Maschine kann um utopischen Rat gefragt oder die Zukunft vorhergesagt werden. Bei ihrem letzten Besuch in der Alten VHS prĂ€sentiert die Utopiemaschine ihre gesammelten Werke aus Bonn, Leipzig und LĂŒtzerath.


Samstag um 16 Uhr wird der Film „Auf der Suche nach Utopie“ (35 min.) von pogendroblem gezeigt. Im Anschluss findet ein kleiner Utopieworkshop statt.


pogendroblem prĂ€sentiert „Auf der Suche nach der Utopie“:Die DIY Punk Szene als reale Utopie, als ein Netzwerk von RĂ€umen in denen transformative Praxen erprobt und solidarische Beziehungsweisen aufgebaut werden können? Die Band pogendroblem begab sich auf die Suche nach Utopien der subkulturellen radikalen Linken und sprach mit Musiker*innen, Veranstalter*innen, Zine- und Radioredakteur*innen, Labelbesitzer*innen und natĂŒrlich ganz vielen Punx. Folgt pogendroblem in geheimnisvolle RĂ€ume und die BanalitĂ€t des Tourens. Seht die ungewaschenen Kids beim Warten, Essen, Vorbereiten, Fahren und Schlafen. Doch Obacht! Es gibt auch eine Reihe waghalsiger Stunts (extrem) und vegane Rezepte.“ Insta: @_pogendroblem_

Kontakt: bildungskollektiv-bonn@riseup.net

https://www.bildungskollektiv-bonn.de/utopiemaschine/

Aleksandra Demina – Solo Performance „Odi et amo“ / Veranstaltungsraum 2 / Raum 10

Am Freitag 20:30 – 20:50. Am Sonntag 15:00 – 15:20


Libretto


Nur auf der Treppe aus dem alltĂ€glichen Hass kann man auf das Podest der Liebe klettern. Liebe zu den Menschen, in erster Linie. Erreichen Sie die Idee von ‚Menschen‘, die Quintessenz von Muskeln, Knochen und Geist.Odi et amo – ĂŒber diejenigen, die jemals gelebt haben.


Benjamin Enders, Sunyou Jeong, Fabian Ramirez / Plenum groß / Raum 9

Die Vögel zwitschern schon, oder immernoch? Ein Garten fĂŒr kurze Begegnungen; „N-A-t-U-R“ Worte sind auch immer Kreise mit Peripherie. Kreise sind auch immer LĂŒgen. Frage: Wie kann Wahrheit aus Falschheit geboren werden. Frage 2: was ist der Unterschied zwischen Innen und Außen. RegenwĂŒrmer schlafen unter der Erde, und wenn sie aufwachen, dann knabbern sie so lange an unserer Haut, bis sich alles aufgelöst hat. (die Welt wie du sie kennst ist auch nur ein Wort) 


Miriam Juschkat / Veranstaltungsraum 1 / Raum 5

FlĂŒchtige Momente wehen hinfort.

Spontan verbunden mit dem sich leerenden Raum.

Let go!

Kontakt: hallo@miriamjuschkat.de


Jonathan Seiz / VHS BĂŒro / Raum 12

so ungefÀhr

habe den Moment gewertschÀtzt

zwar mit dem Kopf in den Wolken

vielleicht merkt man es


Pia Rodriguez / Flur 2.OG / Raum 19

analoge Fotografie und Collage

Dort wo ich bin, kommt meine Kamera mit. Sie zeigt mir, dass Tourifotos Àsthetisch sind und meine Augen Schönes finden können. Meine Fotos sind mehr Kunst, als ich Schafferin.

Kontakt: mailtopiarodriguez@gmail.com


Rebekka Deuse / Workshop 2 / Raum 15

Fotografie und Collage

analog und digital 

Looking In explores the spaces opening up for reflections on self, gender and intimacy and the relationships we have with ourselves, those close to us and our surroundings.

Kontakt: re.ra@posteo.de


Niko Bunte / Ausstellung /Raum 11

Jetzt hÀngen meine Bilder hier und ich frage mich, ob das alles passt, ob sie passen, ob sich andere freuen sie zu sehen. Ich bin unruhig, genau wie dieser Raum. Einen Zusammenhang? Ein Konzept? Gibt es so nicht, wenn dir eins einfÀllt, sag mir gerne Bescheid! Bis dahin hÀngen meine Bilder hier, unruhig, ohne Zusammenhang, ohne Konzept. Und trotzdem freue ich mich sie zu zeigen. Es ist viel, und genau das war mein Ziel.

Kontakt: nikowepunkt@web.de@p_limp


Jespa Jacob Smith / Infoladen / Raum 6

textual articulations – embroidered fabric, audio.

I run my fingers through the fabric of society, see what I can shake out of it.

contact: jespajacobsmith@posteo.net


Laura Hake / Veranstaltungsraum 2 / Raum 10

analog photography

bodies with space – space with bodies 

human bodies and often spaces are considered as something obvious and are often taken for granded, especially in science.however, how we present ourselves and how we see ourselves and others is not naturally given but is influenced by social processes. 

It therefore makes little sense to consider bodies without space or space without bodies.

contact: laura.hake@posteo.de @zoeh.la

A’ja Dotson / Workshop 1 /Raum 4

„Beauty in my world, feared by many“ 

My name is A’ja Dotson, I am from Washington state and grew up in the central district of Seattle. This district made up a large black and brown community woven together with strong roots in art, music, culture, and the sad history of being a red-lined neighborhood.

My parents enjoyed the arts and wanted to share this passion with us kids. I had the opportunity to dance, experience glass blowing, choir, poetry, and the art program ‚Coyote Junior High‘ that provided a variety of art classes and mentors. These classes shaped and influenced me throughout my adolescents.

As a woman of color and a person of color, America/the world has made sure to remind me that there is very little space for us. What we have historically done; our resilience to bounce back, overcome, and rise against all odds; our beauty, the way we move, the cadence in our speech, and the ability to continue to create new things that affect the world is what moves me and inspires my work.

Peter Kronenberg / Veranstaltungsraum 1 / Raum 5
MÄNNLICHKEITEN UND EMOTIONALE FÜRSORGE

In diesem Fotoprojektgeht es um Freundschaften zwischen MĂ€nnern*. Ich möchte mit interaktiven und kooperativen Fotoshootings einen Erfahrungsraum fĂŒr MĂ€nner* öffnen, der EmotionalitĂ€t, FĂŒrsorglichkeit und ZĂ€rtlichkeit in den Mittelpunk stellt — mit sich selbst und in Kontakt zu anderen. Mit den hieraus entstehenden Schwarzweißportraits hoffe ich starre Rollenbilder aufzubrechen und Alternativen zu klassischen, oft toxischen MĂ€nner*rollen in Freund*schaften aufzuzeigen.

Die Portraits, die in dieser Ausstellung zu sehen sind, sind erste Schritte in diesem Projekt. Vielen Dank an die “Kritische MĂ€nnlichkeiten” Gruppe Bonn fĂŒr euren Support, ganz besonders an Tim, Joni und Thomas.

Ich bin noch auf der Suche nach MĂ€nnern*, die Lust haben mitzumachen. Wenn ihr Interesse habt — ich freu mich von euch zu hören.

Meldet euch gern per Mail (tellmemoretellmemore@posteo.de) oder sprecht mich an. 

Friedrich Boell / Party groß / Raum 3

Waschmaschine




Überblick

Die Letzte Kassette
@AlteVHS (Kasernenstr. 50)
10.-12. Dezember 2021, jeweils von 12-20 Uhr
10. Dezember 2021, ab 19h: Vernissage đŸ„‚

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#AlteVHSbleibt